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Ron Woodroof – Der Gründer des Dallas Buyers Club





Cover

Das chemische Derivat Azidothymidin (AZT) war Mitte der 80er Jahre das einzige Medikament, das eine erfolgreiche Behandlung von HIV und AIDS in Aussicht stellte. Doch in den USA war es nur im Rahmen klinischer Studien oder illegal auf dem rasch wachsenden Schwarzmarkt erhältlich. Ab 1987 durfte AZT dann offiziell verkauft werden und war zu dieser Zeit das teuerste zugelassene Medikament in den Vereinigten Staaten. Parallel setzten sich Aktivisten und Patienten für alternative und vor allem für günstigere Behandlungsmethoden ein. Von der Food and Drug Administration (FDA), der Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde der USA, forderten sie eine Beschleunigung aller Zulassungsverfahren für potenziell hilfreiche Medikamente, die noch nicht in den USA erhältlich waren.

Auch der HIV-infizierte Elektriker Ron Woodroof wollte sich nicht von anderen vorschreiben lassen, welche Medikamente er nehmen durfte und welche nicht. Für den texanischen Cowboy, dessen Leben bis dahin vor allem Rodeo, Frauen, Alkohol und Koks bestimmt hatten, war die Diagnose wie aus heiterem Himmel gekommen – wurde die Krankheit zu jener Zeit doch von vielen Menschen irrtümlich als reines Homosexuellen-Problem angesehen. Die Ergebnisse von Woodroofs Bluttest, den die Ärzte im Krankenhaus nach einem Arbeitsunfall des 35-Jährigen durchgeführt hatten, waren allerdings eindeutig: Er hatte HIV und voraussichtlich nur noch 30 Tage zu leben. Doch als geborener Kämpfer war Woodroof nicht bereit, das vermeintliche Todesurteil widerstandslos hinzunehmen. Nachdem das damals noch in der Erprobungsphase befindliche AZT, das er sich illegal beschafft hatte, seinen Zustand nicht verbesserte, stellte er umfangreiche Recherchen an und suchte intensiv nach alternativen Behandlungsmethoden – wozu auch Selbstversuche mit nicht zugelassenen Mitteln gehörten, die er sich bei einem US-Arzt in Mexiko besorgt hatte. Tatsächlich half ihm der neue Wirkstoff-Cocktail, die Symptome seiner Krankheit zu lindern. Sofort witterte er seine Chance und begann, die Präparate in die USA zu schmuggeln, um sie an andere Betroffene zu verkaufen.

Seine Aktivitäten riefen jedoch schnell die FDA auf den Plan, die alles daran setzte, den illegalen Handel zu unterbinden. Um Sanktionen der US-Behörden zu umgehen, gründete Woodroof im März 1988 kurzerhand den DALLAS BUYERS CLUB, der seinen Mitgliedern gegen eine Monatsgebühr die überlebenswichtigen Präparate überließ. In Windeseile wurde der Club landesweit bekannt. Doch unterstützt durch FDA und andere US-Behörden torpedierte die einflussreiche Pharmaindustrie Woodroof und andere Aktivisten mit immer härteren Mitteln, um sich das milliardenschwere Geschäft nicht vermiesen zu lassen. Als die FDA die Einfuhr einiger Medikamente aus bestimmten Ländern wie Mexiko blockierte, begann Woodroof auf der Suche nach neuen Quellen, um die ganze Welt zu reisen.

Im September 1992 starb Ron Woodroof im Alter von 42 Jahren an den Folgen von AIDS. Sieben Jahre zuvor hatten ihm die Ärzte eine Lebenserwartung von 30 Tagen eingeräumt. Inspiriert von seinem DALLAS BUYERS CLUB gründeten sich ähnliche Einrichtungen auch in anderen Städten wie San Francisco, New York City oder Fort Lauderdale und versorgten Anfang der 90er Jahre schätzungsweise über 10.000 Kunden. Die Buyers Clubs wurden damals häufig von kleinen Büros, Lofts und Läden aus betrieben und waren bei ihren „Geschäften“ auf Gesetzeslücken und das Wohlwollen der FDA angewiesen. Da neben Medikamenten, die noch nicht in den USA zugelassen waren, oft auch bereits zugelassene Medikament zu einem deutlich günstigeren Preis anboten wurden,  rieten sogar einige Ärzte ihren Patienten einen Buyers Club aufzusuchen. Durch deren Engagement sowie das weiterer Patientenvertreter und Aktivisten wurde im Laufe der Zeit erfolgreich Druck auf die Behörden ausgeübt, um die Einführung bestimmter Mittel zu beschleunigen und sie erschwinglich zu machen. Die Suche nach einem Heilmittel dauert bekanntermaßen bis heute an, genau wie die Suche nach der bestmöglichen Therapie für betroffene Patienten. Zehntausende Menschen mit dem HIV-Virus in den USA und viele Millionen im Rest der Welt hoffen auf einen baldigen Durchbruch der Forscher.

Zum Inhalt

Dallas, 1985: Der Cowboy Ron Woodroof (Matthew McConaughey) führt ein exzessives Leben auf der Überholspur. Rodeos, Alkohol, Koks und Frauen bestimmen seinen Alltag. Als Woodroof wegen einer Schlägerei im Krankenhaus landet, eröffnet ihm der Arzt nach einer Routineuntersuchung, dass er HIV-positiv ist und nur noch 30 Tage zu leben hat. Die Welt des homophoben Texaners bricht zusammen – für ihn ist es unfassbar, dass er sich mit dieser „Schwulenkrankheit“ infiziert haben soll. Nachdem ihm das von seiner Ärztin Dr. Eve Saks (Jennifer Garner) verschriebene, einzige legale Medikament AZT mehr schadet als nutzt, sucht er nach Alternativen. Ron wird in Mexiko fündig und beginnt, die in den USA illegalen Medikamente im großen Stil ins Land zu schmuggeln. Um sein Geschäft noch lukrativer zu machen, lässt er sich auf einen Deal mit dem homosexuellen Rayon (Jared Leto) ein: Gemeinsam gründen sie den „Dallas Buyers Club“, durch dessen kostenpflichtige Mitgliedschaft man unbegrenzten Zugang zu den Präparaten bekommt. Mit dem Geschäft ihres Lebens entsteht nach und nach eine besondere Beziehung zwischen dem ehemals rücksichtslosen Hedonisten und dem sensiblen Homosexuellen. Der Club wird in Windeseile landesweit bekannt und die Medikamenten-Flatrate findet bei Rons und Rayons Leidensgenossen reißenden Absatz. Mit dem Erfolg gerät die Organisation allerdings schnell ins Visier der FDA (Food and Drug Administration). Denn die Gesundheitsbehörden sind, ganz im Sinne der Pharmaindustrie, nicht gewillt, das rentable Geschäft mit den Kranken aus den Händen zu geben. Ron beschließt, sich gegen das System zu stellen und nicht nur für das Recht der Kranken, sondern für das Leben zu kämpfen.

Neben Matthew McConaughey  („Magic Mike“, „Der Mandant“, „The Wolf of Wall Street“) und „Thirty Seconds To Mars“-Frontmann Jared Leto („Alexander“, „Requiem for a Dream“, „American Psycho“) wird der Cast durch Golden Globe®-Gewinnerin Jennifer Garner („Juno“, „Catch Me If You Can“), Denis O’Hare („The Good Wife“, „Duplicity“) und Steve Zahn („A Perfect Getaway“, „Sunshine Cleaning“) prominent ergänzt.

Kinostart: 06. Februar 2014

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