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Particulars (PC)





Cover

Viel Quark um nichts: „Particulars“ ist ein Arcade-Puzzler, bei dem die kleinen subatomaren Partikel, die sogenannten Quarks, die Hauptrolle spielen. Eingebettet werden die schnellen Knobelabschnitte in das persönliche Drama einer Teilchenphysikerin, die sich nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester in ihre Arbeit zurückzieht. Schafft es das Indie-Team namens See Through Studios, das komplexe wissenschaftliche Thema in ein spaßiges Spiel zu integrieren? Die Antwort fällt dabei wenig eindeutig aus – es ist eher ein Abwägen zwischen Spielmechanik und Geschichte.

Quarks & Co. auf Kollisionskurs

Es gibt keine wirkliche Spielfigur in „Particulars“; stattdessen übernimmt der Spieler die direkte Kontrolle eines Quark und muss damit pro Spielabschnitt ein bestimmtes Ziel erreichen. Frühe Level geben sich dabei mit simplen Quark-Kombinationen zufrieden, die durch die Kollision mit anderen Quarks gebildet werden – schnell werden jedoch Anti-Quarks eingeführt, die bei Berührung zur sofortigen gegenseitigen Auslöschung der normalen Quarks führen. Dies gilt es generell zu verhindern oder wie im Falle bestimmter Abschnitte sogar zu fördern, um beispielsweise Kettenreaktionen auszuführen. Was nur bedingt einzigartig klingt, wird durch die Physik der Quarks interessant: Gegensätzlich gepolte Quarks ziehen sich an, gleichgepolte jedoch ab, sofern kein Binde-Quark genutzt wird. Die Level sind dabei sehr kurz gehalten und meist in wenigen Sekunden bis hin zu einer Minute zu schaffen: Ein Arcade-Physik-Puzzler also.

Schnelles Gameplay, viele Herausforderungen

Die kurzen Abschnitte führen dazu, dass sich „Particulars“ stets in einem Spannungsfeld zwischen actionreich und hektisch bewegen. Die Physikengine tut dabei ihr Übriges: Statt vorhersehbarem Puzzleablauf führt eine falsche Bewegung auf dem Spielfeld schnell zum absoluten Quarkchaos. Dies kann man mögen oder hassen, denn damit distanziert sich das Spiel sehr stark von den Puzzlegenen, die beispielsweise in einem „World of Goo“ zu finden wären; gleichzeitig wird das Spiel so auch eher actionorientierten Spielern nähergebracht, was sich auch in dem langsam ansteigenden Schwierigkeitsgrad bemerkbar macht, der nur selten neue Elemente ins Spiel bringt und dabei versucht, den Spieler zwischen neuen Sequenzen mit Altbekanntem zu entspannen.

Die Leiden der jungen Allison

Zwischen den Spielstufen erfährt der Spieler mehr aus dem Leben der Protagonistin Allison, die als Teilchenphysikerin dem Thema des Spiels angepasst durch ihr Leben stolpert. Zwischen den verschiedenen Leveln konstruieren vorgelesene Zitate aus verschiedenen Lebensabschnitten von Allison von ihren Leiden und Werden, wie sie zur Teilchenphysik gekommen ist und wie der Tod ihrer Zwillingsschwester verarbeitet hat (oder eben nicht). Nach Abschluss eines Kapitels werden zusätzlich kurze animierte Comicabschnitte eingespielt, die Allisons Geschichte in der Gegenwart voranbringen. Wo genau der Zusammenhang zwischen der Quantenwelt und Allisons Sozialleben liegt, erfährt der Spieler erst später.

Grafisch einfach und ausreichend

Als Puzzlespiel eines Indie-Entwicklers ist „Particulars“ die Tugend der Spitzengrafik nicht vergönnt. Aber auch ohne Shaderoverkill kann das Spiel mit einer stimmungsvollen, wenn auch nicht übermäßig detaillierten Grafik glänzen. Die Einfachheit der Quarkwelt unterstützt das schnelle Gameplay dabei sehr gut; die Zwischensequenzen mit ihren minimalistischen Bewegungen dagegen hätte man sich sparen können. Insgesamt ist die Technik jedoch gelungen, denn auch der ruhige sphärische Sound der Level trägt mit seinen sanften Tönen zur allgemeinen Beruhigung bei. Damit steht er jedoch auch im krassen Gegensatz zum Gameplay.


Fazit

Unsere Wertung zu Particulars (PC)
 Wertung 70 von 100 Punkten


"Wer ein actionorientieres Puzzlespiel mit einer hohen Geschwindigkeit sucht, wird mit "Particulars" glücklich. Ruhige Zeitgenossen sollten jedoch überlegen, ob die schwach präsentierte Geschichte die ständige Hektik zwischen Quarkexplosionen Wert ist."


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Grafik
65
Sound
50
Gameplay
75
Steuerung
70
Gesamtwertung
70

Screenshots

Bilder zu Particulars (PC)
Michael

Michael

Michael ist ein 25-jähriger Wirtschaftsinformatiker aus dem schönen Rheinland. Das Computerspielen wurde ihm quasi in die Wiege gelegt, als Befehle wie "cd Spiele" und "dir" noch alltäglich waren. Auch für die klassischen 8- und 16-Bit-Konsolen konnte er sich immer begeistern. Seine Lieblingsgenres sind Ego-Shooter und Strategie, aber ein Blick über den Tellerrand ist immer drin.


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